Geografisches Gebiet

Das Schrobenhausener Anbaugebiet, im Städtedreieck - München - Augsburg - Ingolstadt gelegen, stellt über ein Drittel der bayerischen Spargelanbaufläche. Gute Standortvoraussetzungen und die günstige geographische Lage machen es zu dem größten zusammenhängenden Anbaugebiet in Bayern.

Durch den EU-Herkunftsschutz sind die Gemeinden in denen Schrobenhausener Spargel sowie die Böden auf denen er erzeugt werden darf, gesetzlich genau vorgegeben. Eine Auflistung finden Sie hier.

Zugelassene Erzeugerbetriebe

Produktionsbedingungen

Im Anbaugebiet sind günstige Standortbedingungen für den Spargelanbau gegeben. Die Flugsandböden mit Übergang zu leichten Tertiärböden (Sand ca. 80 % Schluff ca. 10% und Ton ca. 7 %) verleihen dem Spargel den kräftigen, etwas nussartigen Geschmack.

Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 7,5° C bei einer langjährigen durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 821 mm. Im Zeitraum der Monate Juni - Juli - August ist eine langjährige durchschnittliche Niederschlagsmenge von 282 mm (166 - 386 mm) zu verzeichnen. Die Höhenlage betragt ca. 400m über NN.

Der Saisonbeginn ist aufgrund der Bodenart und klimatischen Bedingungen mit Verfrühungstechnik (Folien) sehr früh im Zeitraum Ende März.